Playlist mit Mixed Styles





Interview mit Outlander




  • Hey Outlander! Es ist eine große Ehre für uns, dich interviewen zu dürfen.
Vielen Dank!
  • Seit einigen Monaten bist du ein Teil der Plattenfirma Dirty Workz. Wie hast du es dorthin geschafft und was bedeutet es dir?
Nun, es bedeutet mir erst einmal sehr viel. Vor 3 Jahren wurde ich von Coone kontaktiert, er mochte meine erste Veröffentlichung mit DJ W4cko („Act of Union“) und er wollte mehr. Es war ein großer Schritt für mich, als er mich zum ersten Mal zu sich eingeladen hat. Schließlich sagte er, dass ich potential für Hardstyle-Musik hätte, meine Fähigkeiten aber noch ausgebaut werden müssen. Das war der Moment, als ich begann über die Möglichkeit nachzudenken, dass ich meinen Platz vielleicht in der Hardstyle-Szene habe, also habe ich in den vergangenen 3 Jahren versucht, das Niveau meiner Musik zu heben, und das mit Erfolg.
  • Was hat dich für deine neueste EP „Great Dreams“ inspiriert?
Wie vielleicht einige wissen, habe ich den größten Teil von „Great Dreams“ bereits letzten Sommer, als ich noch nicht bei Dirty Workz war, produziert. Ich wusste von der Defqon und dem entsprechenden Wettbewerb um die Hymne in Australien. Also begann ich sofort an der Hymne für meine Einsendung zu arbeiten und „Great Dreams (Save Your Scrap)“ kam dabei heraus. Ich kam zwar nicht ins Finale, aber trotzdem bin ich froh, dass andere das Potential dieses Titels sehen konnten. Momentan kommt es super auf der Tanzfläche an. „Android“ ist wieder eine ganz andere Geschichte. Es begann alles mit ein paar Akkorden für Gesang, die ich gemacht habe. Bevor ich es selbst realisiert habe, war da diese atemberaubende Melodie. Meiner Meinung nach eine der besten Melodien, die ich je geschaffen habe, worüber ich sehr stolz bin! Mit „Making It Happen“ habe ich mehr das Party-Feeling in den Vordergrund gestellt, ich wollte einen energiegeladenen Track erstellen, der richtig auf der Tanzfläche einschlägt, ich glaube das ist einer der härtesten Titel, den ich je produziert habe, aber sicherlich nicht der letzte. Ich möchte an die Grenzen des Hardstyles stoßen, den wir heute kennen und mit neuen Einflüssen experimentieren.
  • Wie bist du auf die elektronische Musik aufmerksam geworden und wie kamst du zum Deejaing und Produzieren von Tracks?
Es begann alles, als ich meinen Bruder gesehen habe, wie er Hip Hop Klänge am PC kreirte. Die Möglichkeit zu haben, Musik so zu erzeugen, wie man es will, war einfach beeindruckend. Also begann ich eben dies zu tun, Tag und Nacht. Man könnte sagen, ich war regelrecht abhängig. Nach diesen produktiven Jahren, in denen ich an meinem Sound gearbeitet und ihn weiterentwickelt habe, denke ich, dass ich schlussendlich den Klang erzeugen kann, den ich möchte, und das ist erst der Anfang. Wie ich zum Deejaying kam, ist wieder eine andere Geschichte. Ich wusste, dass der Tag kommen würde, an dem ich gefragt werden würde, ob ich nicht auf einer Party auflegen wollen würde, also kaufte ich mein erstes Equipment im Alter von 14 Jahren. In frühen Jahren griff ich auf Vinyls zurück, seit 3 Jahren habe ich mich aber dazu entschlossen, auf CDs umzusteigen. Ich liebe beides, das Produzieren und das Performen. Ich kann das Gefühl nicht beschreiben, die Menschen zu meiner Musik ausrasten zu sehen. Auflegen ist einfach etwas, das ich liebe und hoffentlich auch in Zukunft tun werde.
  • Könntest du uns erzählen, welche Geräte und Programme du verwendest, um deinen einzigartigen Sound zu produzieren?
Im Alter von 14 Jahren habe ich, wie viele andere, Fruity Loops entdeckt. 4 Jahre später habe ich jedoch zu Cubase gewechselt. Es ist sehr viel einfacher zu bedienen und es bietet eine bessere Übersicht über ausgeführte Aktionen! Ich denke nicht, dass ich jemals wieder zu meinen früheren Sequenzer zurückkehren werde. Das war nun die Software, denn ich nutze keine Hardware zum Produzieren. Der PC und zwei Genelecs vor mir, so sieht es momentan aus. Ziemlich cool, findest du nicht?
  • Könntest du dir vorstellen, auf eine komplett andere Musikrichtung umzusteigen?
Eben darüber denke ich schon die letzten zwei Monate nach. Ein paar meiner Freunde haben vieln mit Dubstep und Drum 'n' Bass zu tun, darum probiere ich es nun aus. Ich denke, dass hinter manchen Werkeen im Bereich von Dubstep und Drum 'n' Bass unglaubliche Ideen stecken, das Klangdesign ist auch oft unvorstellbar gelungen. Die Kreativität, die in dieser Musik steckt, inspiriert mich sehr. Ich habe das Gefühl, dass jeder Track dem selben Schema entspricht, immerzu die Pause, gefolgt von der Hauptmelodie. Anfangs war das cool, aber jetzt ist es nichts neues mehr. Ich möchte etwas kreieren, das durch und durch meinen Gefühlen entspricht und nicht etwas, das einem bestimmten Aufbaumuster entpricht. Ihr könnt also zukünftig einige freiere Werke von mir erwarten :)
  • Gibt es einen Künstler, mit dem du einmal gerne zusammenarbeiten würdest? Wenn ja, wer wäre es?
Nun ja, ich bin nicht wirklich ein Freund von Kollaborationen, denn ich mag es lieber, alleine zu arbeiten. Mein eigenes Ding im Studio drehen, das ist etwas, das ich liebe, aber nicht mit einem anderen Typ, der mir sagt, was ich machen soll. Das ist nicht meine Art zu arbeiten, haha. Aber wenn ich wirklich jemanden auswählen müsste, dann würde ich Noisecontrollers wählen. Sie haben ein wirklich fantastisches Klangdesign, das ich wirklich verehre. Zudem sind sie eines der besten Hardstyle-Duos, wobei ich an „Out Of The Box“ denke, das unseren Horizont erweitert!
  • Viele Deejays und Produzenten haben eine Art Idol oder jemanden, das sie bewundern. Was ist mit dir, gibt es da jemanden, der dich auf irgendeine Art und Weise beeinflusst?
Nun, Headhunterz ist derjenige, der mich überhaupt erst auf Hardstyle gebracht hat. „The Sacrifice“ von ihm war so traumhaft, außerdem war er einer der ersten Produzenten der neuen Revolution des Hardstyles, wovor ich riesigen Respekt habe. Ich habe zudem bemerkt, dass er hat, was man braucht, um innovativ zu arbeiten, voller Liebe und Hingabe zur Musik und das ist, worum es geht.
  • Was bedeutet dir Musik im Allgemeinen?
Alles. Ohne Musik würde ich mich wie eine leere Hülle fühlen. Es beeinflusst mein eigenes Leben und ich könnte es mir nicht ohne Musik vorstellen. Es ist einfach eine Sache, die ich liebe.
  • Wofür verwendest du deine Zeit, wenn nicht für die Musik? Welche Hobbys übst du aus?
Wie viele andere Jugendliche auch, liebe ich es, auszugehen und einen mit meinen Freunden zu trinken. Außerdem gehe ich noch zur Schule um Grafikdesign zu studieren.
  • Worauf dürfen wir uns in Zukunft von dir freuen?
Ich denke auf uplifting, unkommerzielles, neue Klänge, frische Musik! Aber immer noch hart, ohne Zweifel.
  • Hast du schon mal von HardBase.FM gehört? Wenn ja, was denkst du über dieses Projekt?
Ja, ich habe schon ein paar Mal etwas davon gehört. Es ist eine gute Sache, Radioshows für die harte Musik zu haben. Im Endeffekt verbreitet es sich immer weiter.
  • Gibt es etwas, was du unseren Hörern noch mitteilen möchtest?
Genießt die Musik und nehmt keine Drogen, Kids!


Dirty Workz Grafik: FlipMode
Am 05.08.2011 um 12:30 Uhr von Pia


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  #5   Sunliner 07.08.2011 12:56   
Diesmal auch endlich jemand mordeneres und nicht wieder jemanden bekanntes von früher :D Thx @Bazz-Q :)
  #4   Mindblast 05.08.2011 21:30   
Danke an Basti & Pia :-):-)
  #3   Dj Reyfeid 05.08.2011 18:54   
an sich ist das ein Gelungenes Interwiev :)

Also ich werde mal das Programm testen das er auch nutzt


we are one
  #2   Lockdownzily 05.08.2011 14:57   
ja das stimmt :D
  #1   merster 05.08.2011 13:06   
"Genießt die Musik und nehmt keine Drogen, Kids!"

Bester Abschluss der möglich war.




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