Wie die
Behörden in Malmö sowie Göteburg mitteilten hatte der Sturm eine Orkanstärke. Dies reichte, um knapp
70.000 Haushalte im westlichen und südlichen Schweden einen Abend
ohne Elektrizität zu verschaffen. In manchen Bezirken zerstörte der Sturm außerdem die
Sendemasten der Mobilfunknetze und es konnte nicht einmal mehr mit dem
Handy telefoniert werden.
Über Medien wie
Rundfunk und Fernsehen wurden die Bürger aufgefordert, ihre Häuser bis Samstagmorgen nicht zu verlassen. Auch der Verkehr auf dem Göteburger
Flughafen musste komplett eingestellt werden. Eine große Anzahl von
Fährschiffen für die Verbindung zwischen Norwegen und Schweden verließen erst gar nicht die Häfen. Noch am heutigen Samstag ist
der Bahnverkehr von diversen
Störungen betroffen.
Auch die Fährverbindung
zwischen Rostock und Gedser, in Dänemark, wurde abgesagt. Der Wetterdienst hatte auch für die Region
Rügen und Hiddensee Unwetterwarnungen herausgegeben. So erreichten Teile des Sturms auch
Norddeutschland. Dort stürzten zahlreiche Bäume um und mussten noch in der Nacht beseitigt werden. Die Feuerwehr wurde in der Nacht zu
115 Einsätzen gerufen.