Nachdem
Markus Euch das iPhone 4 von Apple bereits vorstellte, gibt es nun eine Bestätigung für das Antennenproblem.
Das von Apple empfohlene Update zur Berechnung der Netzstärke zeigte keinen Erfolg und behob das Problem nicht. Nun stellte sich jedoch heraus, dass es kein Problem mit der Software, sondern eins mit der Hardware ist. Dabei fand das amerikanische Pendant zur Stiftung Warentest „
Consumer Reports“ heraus, dass das neue
iPhone einen
Antennenfehler hat und somit als „
nicht empfehlenswert“ eingestuft wurde. Das Problem tritt auf, wenn ein Finger oder die Hand einen Punkt an der unteren linken Seite des Telefons berührt. Besonders bei

Linkshändern passiert dies relativ zügig, wodurch ein Abfall des
Signals hervorgerufen wird und es damit zum Verbindungsabbruch kommt.
Die getesteten iPhone's wurden bei verschiedenen Händlern gekauft und bei Consumer Reports kommt man zu dem Schluß, dass es kein Einzelfehler und auch nicht durch
Updates zu beheben sei.
Im Vergleich wurden auch andere
Smartphones wie das
iPhone 3G S getestet, welche jedoch einwandfrei funktionierten. Apple pocht weiterhin auf ein Softwareproblem und weigert sich auch, die passende Schutzhülle kostenlos an die Kunden auszuliefern. So steht in den Richtlinien der Apple-Kundencenter, dass man keinem Kunden eine kostenlose
Schutzhülle anbieten darf. Jene kosten zwischen 10 und 30 € im Handel.
Als Alternative dazu bietet
Consumer Reports an, jene Lücke der Antenne mit
Isolierband zu verdecken. „Es sieht vielleicht nicht gut aus, aber es funktioniert.“, so die Tester.
Würde jener
Fehler nicht existieren, wäre das iPhone 4 das beste
Smartphone auf dem Markt. Sollte Apple seine Strategie überdenken, käme es auch zu einer deutlichen

Kaufempfehlung. Aktuell jedoch weicht der Konzern nicht von seiner Strategie ab und greift weiterhin zur
Zensur und löscht Beiträge zu dem Thema aus seinem Forum.
Eine Umstellung der Strategie würde auch etliche Klagen beseitigen, die in den USA bereits eingereicht wurden. So fordert eine
Anwaltskanzlei Schadensersatz und eine
Fehlerbeseitigung. In der Anklage heißt es, dass defekte Geräte verkauft wurden. Da in den ersten drei Tagen nach Verkaufsstart in den USA über 1.7 Millionen Geräte verkauft wurden, gibt es theoretisch gesehen ebenso viele Kläger.