Bereits zum 63. Mal fand die Sportler des Jahres Wahl statt.
Dieses Mal wurden von 1404 Sportjournalisten die Nachfolger für den Gewichtheber-Olympiasieger Matthias Steiner, Schwimm-Star Britta Steffen und den Hockey-Herren gesucht.
Unter den insgesamt 750 geladenen Gästen im Benazet-Saal des Kurhauses Baden Baden befanden sich auch 45 frühere „Sportler des Jahres“, welche den neuen Siegern gratulierten.
Sieger des Abends war
Paul Biedermann, der neue Schwimm-Star in Deutschland, welcher mit 3569 Punkten vor dem Formel-1-Vizeweltmeister
Sebastian Vettel (2034) und

Diskus-Weltmeister
Robert Harting (1437) den Titel „Sportler des Jahres“ gewinnen konnte.
„Sportlerin des Jahres“ ist in diesem Jahr
Steffi Nerius geworden. Die 37-jährige Weltmeisterin im Speerwerfen erklärte nach ihrer Auszeichnung: „Ein traumhafter Abschluss meiner Karriere, als hätte Hollywood Regie geführt“.
Den Titel „Team des Jahres“ konnten die
Deutschen Fußball-Frauen gewinnen. Das Team hat sich damit gegen den Deutschen Meister aus
Wolfsburg durchgesetzt und konnte somit genau 100 Tage nach dem siebten EM-Triumph den nächsten Sieg feiern. „Wir freuen uns natürlich auch, dass wir einen Platz vor dem VfL Wolfsburg gelandet sind“, erklärte Silvia Neid, Trainerin des Welt- und Europameisters.
Den dritten Platz in dieser Kategorie konnte der
Deutsche-Achter gewinnen.
Ein wenig enttäuschend an diesem Abend war leider die Tatsache, dass keine politische Prominenz anwesend war. So waren weder
Karl Theodor zu Guttenberg anwesend, noch der für den Sport zuständige Bundesinnenminister
Thomas de Maiziere.