Hackern im Irak ist es gelungen, eine ferngesteuerte US-Drohne mit Hilfe von Billigsoftware aus dem Internet zu knacken.

Sie überlisteten die hochtechnologischen Waffen der Amerikaner und gelangten so an die Video-Systeme der Drohne. Allerdings konnten Sie die Drohne selbst nicht kontrollieren.
Wie das „Wallstreet Journal“ unter Berufung auf einen US-Offizier berichtet, sind bei Festnahmen mehrere Laptops sichergestellt worden, welche Stunden an Bild-Material der Drohnen enthielten.
Weiter wird berichtet, dass einige der gestohlenen Aufnahmen bereits Ende des vergangenen Jahres sichergestellt worden sind.
Es wird spekuliert, dass das Bildmaterial von militärischen Gruppen des Irans ausgewertet wird. Dabei seien „Tage um Tage und Stunden um Stunden Beweismaterial“ entdeckt worden, erklärt der US-Offizier im „Wallstreet Journal“.
Sicherheitskräfte berichten außerdem, dass es weitere Vorfälle dieser Art auch in Afghanistan gegeben hat.

Zum Glück deutet aber kein Umstand darauf hin, dass die Waffen von den Hackern übernommen werden können. Trotzdem sei es für die gegnerische Seite von Vorteil, die geplanten US-Militäraktionen zu kennen um mögliche Ziele frühzeitig zu sichern.
Die Drohnen, welche momentan nur im Irak und in Afghanistan eingesetzt werden, sollen nun auch vermehrt in Pakistan agieren. Dies hatte Barack Obama angekündigt, in der Hoffnung, den Terrorismus und die El Kaida einzudämmen und zu bekämpfen.
Mittlerweile sind bei Drohnenangriffen der USA auf Autos und Gebäude mehrere hundert Zivilisten zu beklagen.